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Aussichtspunkte im Nationalpark

Weite Blicke über die Auenlandschaft

Das Untere Odertal ist eine Landschaft der Weite. Von den Aussichtspunkten des Nationalparks lässt sich besonders gut erkennen, wie sich Oder, Polder, Wiesen, Gewässer und Wälder zu einer vielfältigen Auenlandschaft verbinden. Mit etwas Glück lassen sich von den erhöhten Standorten auch Kraniche, Gänse, Greifvögel oder andere Tiere beobachten.

Fünf Aussichtspunkte bieten besondere Einblicke in unterschiedliche Bereiche des Nationalparks – vom südlichen Odertal bei Stützkow bis in den Norden bei Mescherin.

Beobachtungsturm Stützkow

Beobachtungsturm Stützkow

Der Beobachtungsturm am ehemaligen Eiswachhaus Stützkow steht unmittelbar am Oderdeich. Von der Aussichtsplattform eröffnet sich ein weiter Blick über die Polderlandschaft südlich von Schwedt und auf die Oderhänge auf der polnischen Seite des Flusses.

Der markante Turm ist selbst ein Blickfang: Seine geschwungene Dachform erinnert an die Flügel eines Kranichs. Der Turm ist zu Fuß und mit dem Fahrrad erreichbar und liegt direkt am Oderdeich.

Besonders interessant: weiter Blick über die Polder, Oder und polnische Oderhänge; gute Möglichkeit zur Vogelbeobachtung.

  • Zu Fuß erreichbar
  • Mit dem Fahrrad erreichbar
Beobachtungsturm Mescherin

Beobachtungsturm Mescherin

Am nördlichen Rand des Nationalparks steht der Beobachtungsturm direkt an der Oder, nördlich der Mescheriner Grenzbrücke. Von hier reicht der Blick über die Oderauen und die Westoder bis nach Gryfino (Greifenhagen) auf der polnischen Seite.

Der Turm ist über einen kurzen Fußweg vom Parkplatz an der Mescheriner Oderbrücke erreichbar. Er liegt damit auch an einer wichtigen Verbindung zwischen dem Nationalpark Unteres Odertal und dem polnischen Landschaftsschutzpark Unteres Odertal.

Besonders interessant: Blick über die nördliche Oderaue und über die Grenze hinweg nach Polen.

  • Zu Fuß erreichbar
  • Mit dem Fahrrad erreichbar
  • Parkplatz
Beobachtungshütte „Seeschwalbe“

Beobachtungshütte „Seeschwalbe“

Die Beobachtungshütte „Seeschwalbe“ liegt auf dem Winterdeich an der Hohensaaten-Friedrichsthaler-Wasserstraße, etwa 1,5 Kilometer südlich der Gatower Brücke. Von hier lässt sich der Polder 10 beobachten – besonders eindrucksvoll, wenn die Aue unter Wasser steht.

Die Hütte ist ein guter Ort für die Vogelbeobachtung. Je nach Jahreszeit lassen sich unter anderem Enten, Rallen und verschiedene Seeschwalben beobachten. Ein fest installiertes, höhenverstellbares Teleskop erleichtert den Blick in die weite Landschaft.

Die Beobachtungshütte ist barrierefrei. Sie verfügt über Beobachtungsluken mit ausreichend Beinfreiheit und ist über den asphaltierten Oderdeich erreichbar. Vom Parkplatz führt ein etwa 1,5 Kilometer langer Weg zur Hütte.

Besonders interessant: Vogelbeobachtung, überflutete Polderlandschaft, barrierefreies Naturerleben.

  • Zu Fuß erreichbar
  • Mit dem Fahrrad erreichbar
  • Parkplatz
  • Barrierefrei
Richterberg bei Stützkow

Richterberg bei Stützkow

Wer die Auenlandschaft aus einer anderen Perspektive erleben möchte, sollte den Richterberg in Stützkow besuchen. Der Aussichtspunkt liegt oberhalb des Odertals und bietet einen weiten Blick über die Aue.

Der Aufstieg beginnt im Ort Stützkow. Die Aussichtsplattform wurde 2024 erneuert und mit Sitzmöglichkeiten ausgestattet. Durch Stützkow führen mehrere Rad- und Wanderwege, darunter der Oder-Neiße-Radweg, der Uckermärkische Radrundweg und der Märkische Landweg.

Besonders interessant: weiter Panoramablick über die Auenlandschaft; guter Zwischenstopp auf einer Wander- oder Radtour.

  • Zu Fuß erreichbar
  • Mit dem Fahrrad erreichbar
  • Parkplatz

Mescheriner Seeberge

Die Mescheriner Seeberge liegen am nördlichen Rand des Nationalparks und bieten einen weiten Blick über das Untere Odertal. Ein kleiner Rundweg führt durch den Bereich der Seeberge und verbindet Naturerlebnis und Landschaftsbeobachtung.

Von hier lässt sich besonders gut erkennen, wie die erhöhten Bereiche am Rand der Niederung in die flache Auenlandschaft übergehen. Der Aussichtspunkt eignet sich deshalb nicht nur für den Blick in die Ferne, sondern auch, um die unterschiedlichen Landschaftsformen des Unteren Odertals zu verstehen.

Besonders interessant: weiter Blick über die nördliche Oderaue und die Landschaft rund um Mescherin.

  • Zu Fuß erreichbar
  • Mit dem Fahrrad erreichbar
  • Parkplatz
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